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ProA - Spiel der Woche: Braves siegen dank starkem dritten Viertel

Der Kampf um Platz zwei ist wieder spannend geworden. In einem begeisternden Spiel vor über 1.500 Zuschauern besiegten die Saar-Pfalz Braves die Cuxhaven BasCats mit 103:89 und verkürzten den Abstand auf den Zweiten auf zwei Punkte. Mit dem besten Viertel der Saison stellten die Braves im dritten Abschnitt die Weichen auf Sieg.
Danach sah es zu Beginn überhaupt nicht aus, denn Cuxhaven baute seinen Vorsprung rasch über 18:11 und 23:15 aus. Treibende Kraft war dabei Lee Jeka, der nach seiner starken Anfangsphase später aber merklich abbauen sollte.


Mit der Einwechslung des frisch gebackenen „Youngsters des Monats“, Maik Zirbes, kam mehr Stabilität ins Spiel der Gastgeber, die sich rasch auszahlen sollte. Unter der Regie von Whit Holcomb-Faye (18 Punkte, 13 Assists) und dank der Punkte von Walt Baxley (29) und Marcus Smallwood (20) holten die Gastgeber den Rückstand nicht nur auf, sondern ging dank eines Zwischenspurts kurz vor der Pause mit einem 50:41-Vorsprung in die Halbzeit. Was folgte, war die bereits angesprochene beste Saisonleistung im dritten Abschnitt. Cuxhaven kam zwar noch einmal auf 54:50 (22. Minute) heran, doch es sollte das letzte Mal sein, dass sich die Gäste auf Tuchfühlung wähnen konnten. Über 72:56 (26.) bauten die Braves ihren Vorsprung bis auf 80:58 (28.) und 87:64 (30.) aus – die Entscheidung. Jeka kam nach dem Seitenwechsel überhaupt nicht mehr zur Entfaltung, einzig Mark Dorris sorgte auf Seiten der BasCats noch für Gefahr. Dementsprechend enttäuscht zeigte sich Cuxhavens Coach Vilmantas Matkevicius über den Ausgang des Spitzenspiels: „Die Braves waren heute die eindeutig bessere Mannschaft und haben hochverdient gewonnen. Wir haben heute nahezu durch die Bank enttäuscht und hatten dem Gegner über weite Strecken kaum etwas entgegenzusetzen. In Spitzenspielen gegen solch starke Gegner wie heute zeigt sich häufig der wahre Charakter jedes Einzelnen. Und da müssen die meisten Spieler ihre Leistung ernsthaft hinterfragen.“ Sein Kollege auf der anderen Seite hatte naturgemäß wenig auszusetzen: „Die ersten sieben, acht Minuten agierten wir viel zu nervös und gehemmt. Da hatten wir sogar Glück, dass Cuxhaven diese Schwäche nicht noch konsequenter ausnutzte. Nachdem wir dann umgestellt hatten, ist der Knoten bei uns geplatzt. Im dritten Viertel hat die Mannschaft dann genau das umgesetzt, was wir unter der Woche im Training einstudiert haben“, gab Nenad Josipovic zu Protokoll.

In zwei Wochen wartet der nächste Leckerbissen auf die Saar-Pfalz Braves, denn dann gastieren sie beim Spitzenreiter BBC Bayreuth. Und das der auf eigenem Parkett durchaus verwundbar ist, bewies einmal mehr das jüngste Wochenende.

(Junge Liga / JF)
 
http://www.zweitebasketballbundesliga.de
erstellt am 08.03.2010




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